Heute ist Sonntag. Ruhetag – Zeit für Kirchgang.
Das zweite traf zu, das erste weniger. Zugegeben. Es war mehr Zeit das phantastische Frühstück im Promenade_ Hotel zu geniessen, diese Auswahl an Süssem über Gipfeli bis Donats und sogar Gugelhupf gab es , die Cornflakes, Haferflocken, , die gedörrten Früchte, das chinesische und das malaysische Frühstück und am Schluss das frische Obst.
Aber dann war die Ruhe schon vorbei. Kirchgang bei der Baseler Malayischen Kirche – allerdings beim Chinesischen Zweig in einer riesigen Kirche etwas ausserhalb von KK. Im Erdgeschoss feiern die Chinesen ihren Gottesdienst, in der Mitte ist Sonntagsschule und im obersten Stock die Malaien.
Wir waren bei den Chinesen zu Gast. Peter Li, der Präsident hatte uns eingeladen. Aufgrund des KK Marathon kamen wir leider eine Viertelstunde zu spät. Verstanden haben wir nichts vom Gottesdienst, ausser dass es um die Geistausgiessung in Apostelgeschichte ging. Der Gd war relativ gut besucht, und am Anschluss wurden wir noch vorgestellt. Wir, das sind neben mir, Fredi Hirt, der Geschäftsführer der Basler Mission und unser Reiseleiter, Dieter Bullard Werner, Geschäftsführer der Basler Mission deutscher Zweig, Tea Urech, Bünder Kirchenräten zuständig für Mission und Ökumene, ihre Freundin Christel Florentin und Ines Belser, ehemalige Kirchenratssekretärin Basel Land.
Im Anschluss an den Gottesdienst noch Gespräch mit einigen Gemeindegliedern, und dabei wurde informiert, dass sie eigene Missionare haben, einen sogar in Kasachstan.
Denn Abschluss bildete ein Mitttagessen im „Lokal“ von Peter Li, inmitten von Mangroven Wäldern und eigner Fischzucht. Und es gab Fisch und Seafruit, incl. Hummer.
Überhaupt wird in diesen Tagen viele gegessen. Mir scheint, dass Essen einen hohen Stellenwert geniesst – und wehe der Eingeladene greift zur Geldbörse.
Das Essen war gegen 14:30 fertig. Fredi hatte bereits ein Bootsfahrt reserviert, Dauer knapp zwei Stunden: Fahrt im Glasboden-Boot über Korallenriffe, Fischbeobachtung und dann die Wohngebiete von „Illegalen“ Philippinen auf dem Wasser in die Bucht vor KK-
Den anschliessenden Museumsbesuch habe ich geschmissen. Wenigstens für eine Halbe stunde wollte ich den Pool des Hotels geniessen. Aber der Genuss hielt sich in Grenzen: in der Badewanne schwimmen ist einfach nicht so lustig, wobei die „Badewanne“ sich nicht auf die Grösse sondern auf die Wassertemperatur bezieht.
Abendessen dann mit Pastor Wong, von der BCCM, dem malaysischen Teil und seiner Frau Lucy, die sowohl Mitglied der Missionssynode von mission 21 ist, als auch verantwortlich für die Frauenarbeit der Kirche. Zudem hat sie einen ganz tollen Kinderchor aufgebaut.
Luci war im vergangenen Jahr auch im Thurgau und sprach am „Kirchentag“.
Dort wurde dann auch das Programm von Montag bis Mittwoch besprochen.
Basislager Tenom, ca. 170 Km südlich von KK – doch davon später
